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An der Comenius-Schule unterrichten zur Zeit drei Religionslehrerinnen, zwei evangelische und eine katholische. Sie fördern und praktizieren eine Grundhaltung des Staunens und Fragens, des Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen. Aus diesem Grund verstehen die Lehrer/innen und Schüler/innen den Religionsunterricht als einen wesentlichen Beitrag zur Bildung und Erziehung in der Comenius - Schule. Es ist uns wichtig, dass unsere Schüler/innen lernen, eigene Wertvorstellungen zu entwickeln und sich in Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Wertesystemen zu begeben. Unser Unterricht gründet auf einem Bildungsverständnis, das den ganzen Menschen in den Blick nimmt. Es werden Lebensentwürfe zur Sprache gebracht, die nicht die große Unabhängigkeit zum Inhalt haben, sondern das Vertrauen darauf, getragen zu sein. |
Religion ist Bestandteil aller Bereiche unserer Kultur, z.B. Literatur, bildender Kunst, Musik, Naturwissenschaften. Damit werden Bezüge zu den verschiedenen Unterrichtsfächern geschaffen. |
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| In vielen Projekten und auch im Unterricht arbeiten die Religionslehrerinnen ökumenisch zusammen. Mit der Auen-Kirchengemeinde und der St. Ludwig-Gemeinde werden gemeinsame Gottesdienste und andere kulturelle Veranstaltungen wie Feiern zum Schulanfang, zum Buß- und Bettag, zum Reformationstag, zu Weihnachten, zu Ostern sowie Kinderbibelwochen vorbereitet und durchgeführt. Auch bei den schulischen Veranstaltungen und Projekttagen arbeitet das Religionsteam selbstverständlich und gern gesehen mit. In der Schule gibt es eigene Religionsräume, in denen Computer und Internet genutzt werden können. Auch alle anderen Funktionsräume stehen dem Religionsunterricht zur Verfügung. In der Küche wird z.B. „Bibelsuppe“ gekocht und Weihnachtsplätzchen werden gebacken; in den Musik- und Bewegungsräumen können Themen mit Musik und Tanz durchgeführt werden. Es wird getöpfert, und im Kunstraum entstehen großformatige Bilder, die das Schulhaus mitgestalten. Exkursionen und Fahrten mit kirchen- und theologiegeschichtlichem Hintergrund sind sehr informativ. Tagesausflüge in die Lutherstadt Wittenberg oder Wochenend-Freizeiten mit Selbstverpflegung und Eigenverantwortung. | |
| Lebenskunde wird seit 1984 gleichberechtigt neben dem Religionsunterricht an den Berliner Schulen angeboten. Grundlagen des Lebenskunde- Unterrichts sind Erkenntnisse über die Natur und die Gesellschaft sowie Lebensregeln, die auf weltlich-humanistischen Traditionen beruhen. Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen Verantwortung, Selbstbestimmung und Toleranz. Neben Gesprächen und schriftlichen Arbeitsaufgaben gehören die künstlerisch-gestalterische Erarbeitung der betreffenden Themen sowie verschiedene Formen der Präsentation (Rollenspiel, Video, Zauber-Show) zu den didaktisch-methodischen Schwerpunkten des Lebenskundeunterrichts. der Schülerinnen und Schüler sind nur einige Höhepunkte. Im Schuljahr 2006/07 nehmen aus den ersten vier Jahrgängen 134 Schüler/innen, aus den Jahrgängen 5 und 6 80 Schüler/innen, und ab der Klassenstufe 7 insgesamt 81 Schüler/innen am Religionsunterricht teil. | |
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