Der vorliegende Bericht beschreibt die Entwicklungen der "School for life" in ihren vielfältigen Ausprägungen. Er bezieht sich auf den Berichtszeitraum von Januar 2007 bis Mai 2008 und macht deutlich, dass inzwischen vieles auf den Weg gebracht und auch gelungen ist. Wir bitten jedoch weiterhin um Ihre Unterstützung und hoffen sehr, dass es auch im laufenden Kalenderjahr gelingen wird die Spendensumme von 2000 € aufzubringen. Wenden Sie sich bitte an Frau Petra Rosansky oder an Herrn Dr. Bernd Sörensen. Beide sind täglich in der Comenius-Schule anzutreffen.
![]() |
SCHOOL FOR LIFE IN CHIANG MAI / THAILANDDie Schulkonferenz der Comenius-Schule hat beschlossen, das Projekt school for life in Chiang Mai, Thailand zu unterstützen. Die school for life befindet sich auf einem ca. 50.000 m² großen Grundstück, der Farm Suan Suai Fha Sai ("lichter Himmel über schönem Garten"), eine dreiviertel Autostunde von Chiang Mai entfernt, in den Bergen des Doi Saket. Sie liegt vier Kilometer von dem Dorf Pongkum entfernt, mitten in einem Wald des thailändischen Königs. Konzentrierte sich das Projekt anfangs auf AIDS-Waisen, sind mittlerweile andere Kinder hinzugekommen: Kinder, die ihre Angehörigen 2004 durch den Tsunami verloren haben, Kinder, deren Eltern auf der Flucht umgebracht wurden oder verschollen sind oder Kinder, die Situationen der Brutalität und Misshandlung entkamen. Die school for life sichert ihre Existenz, betreut sie psychosozial, bietet eine medizinische Versorgung, schafft ihnen eine neue Heimat, will ihnen eine erstklassige Bildung zukommen lassen und erkennt ihnen das Recht auf eine glückliche Kindheit zu. |
Lernen wird aber auch als Beteiligung an einer nachhaltigen Entwicklung des Gemeinwesens verstanden. Community Education bedeutet „learning in, with and for the community“. Die school for life ist ein in die „community“ integriertes Projekt. Hierfür ein konkretes Beispiel: Die school for life schafft Arbeitsplätze für Menschen aus dem nahegelegenen Dorf Pongkum bei Farm- und Bauarbeiten und bei der Kinderbetreuung und vermittelt ihnen Kompetenzen im Bereich ökologischer Landwirtschaft. Die Dorfschule entwickelte zusammen mit Kindern und Gästen der school for life einen Wertstoffhof, der dem Recycling des Dorfmülls dient; die Kinder werden zu Managern und Sachverständigen des Recycling.Die school for life will einen Rahmen schaffen, der Kinder und Jugendliche dazu ermuntert, auf spielerische Weise – ohne den Zwang der Existenzsicherung – unternehmerische Ideen zu entwickeln und zu erproben. Kinder und Jugendliche bereiten sich damit auf spätere Situationen vor, in denen es wichtig sein wird, sich und anderen einen Arbeitsplatz zu schaffen (statt nicht vorhandenen hinterherzulaufen) und Armut zu überwinden). |
|
Zwei Kolleginnen konnten sich zum Jahreswechsel 2007/2008 vor Ort davon überzeugen, dass die school for life diese sehr theoretisch klingenden Sätze auch lebt und dass das Projekt vom Enthusiasmus und von der Beharrlichkeit der Menschen dort und von Freunden und Förderern in der weiten Welt getragen wird. |
|
Wir wollen mit € 2.000,-- pro Jahr (das entspricht etwa dem Jahresgehalt eines Lehrers/einer Lehrerin) einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass dieses großartige Projekt weiter bestehen kann. Dabei kann jeder mithelfen: Petra Rosansky, Stichwort school for life, Konto Nr. 1169080 Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel BLZ 21060237 Wir wollen aber auch Partnerschule sein, d.h. direkten Kontakt zu Lehrern, Kindern, Erziehern und Unterstützern haben, wir wollen eine andere Kultur kennen lernen, vielleicht eine andere Form des Lernens erleben. Hierzu gibt es erste gelungene Versuche mit unseren SchülerInnen, viel gesammeltes Unterrichtsmaterial und die große Bereitschaft, Eltern und anderen Multiplikatoren die school for life näher zu bringen. Machen Sie davon Gebrauch. Ein erster Blick auf die Internetseite www.school-for-life.org gibt einen guten Einblick. |
|