Das Projekt „Gedruckte Phantasiegeschichten“ fand in der Zeit vom 28.9 – 27.11.2009 in der Comenius – Schule in Charlottenburg – Wilmersdorf statt. Es wurde initiiert von der bildenden Künstlerin Annette Polzer und in Zusammenarbeit mit den Klassen 4 id, 4a und 6 ab der Comenius – Schule und den jeweiligen Klassenlehrerinnen Frau Schwerk, Frau Knupe und Frau Schäfer erfolgreich durchgeführt. Gefördert wurde das Projekt von dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und dem Kulturamt Charlottenburg -Wilmersdorf.
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| Die Kinder erlernten die Technik des Druckens ohne Druckpresse und arbeiteten dabei mit unterschiedlichsten Materialien. Sie erfanden verschiedene Phantasiegeschichten und druckten dazu über 600 mehrfarbige Bilder. Daraus entstanden 51 von den Kindern selbst gebundene Bücher. Die Titel der Geschichten, die jeweils sieben- oder achtmal gedruckt wurden, heißen „Reise nach Tangula“, „Die zwei Neuen“, Der Umzug nach Panaluka, „Die Abenteuer auf der Insel Nula“, „Dickmann macht eine große Reise“, „Die Freunde vom blauen Planeten“ und „Geschichten der Klasse 4a“. Zum Ende des Projektes stellten die Kinder in zwei Lesungen ihre Bücher vor. |
Als Abschluss der Unterrichtseinheit „Die Römer“ im Geschichtsunterricht der 6ic, trafen wir uns an einem Abend in der Schule zu einem römischen Essen. Alle Schüler hatten sich entsprechend verkleidet und nach alten Rezepten römische Gerichte zubereitet. Es gab viele leckere Köstlichkeiten. Unter anderem folgende: Mohnkugeln Kleine (Mohn-)kugeln macht man so: Man vermengt Käse mit Weizengrütze nach demselben Maß; dann formt man so viele (Kugeln), wie man will. Man gibt sie in ein mit Öl/Fett bestrichenes Eisengefäß. Man kocht sie einzeln oder in Paaren und wendet sie wiederholt mit zwei Stäbchen. Man nimmt die gekochten (Kugeln) heraus, bestreicht sie mit Honig und reibt Mohnkörner darauf. So serviert man sie. Vor dem Essen wurden durch Auslosung Paare zusammengestellt, die in den Rollen als Herr/Herrin und Sklave/Sklavin agieren sollten. Nachdem die Rollen für die erste Spiel– bzw. Essensrunde festgelegt waren, erhielten die Kinder zusätzlich Rollenkarten. Hier zwei Beispiele: Du bist ein reicher Patrizier und Mitglied im Senat. Deine Schwiegertochter hat gerade ein Mädchen zur Welt gebracht, welches jedoch sehr schwach ist. Du musst eine Entscheidung darüber fällen, ob es am Leben bleiben soll, oder ob es besser getötet wird. Heute Abend triffst du einen guten Freund. Du möchtest Dich mit ihm beraten. Du bist eine reiche Patrizierin. Du hast von den Unruhen an der Grenze zu den germanischen Staaten gehört. Im Senat wird darüber diskutiert, ob die Grenze durch einen Wall oder eine Mauer verstärkt werden soll. Dein Mann soll an die Grenze geschickt werden, um dem Senat in Rom Bericht zu erstatten. Du willst Dich beim Essen erkundigen, wie die anderen die Situation einschätzen. Ist das Römische Reich wirklich bedroht? Die Rollenkarten gaben vor, über welche Themen die Schüler und Schülerinnen während des Essens sprechen sollten. Darüber hinaus bestand ihre Aufgabe darin, „ihren Sklaven“ Arbeitsaufträge zu erteilen. Neben dem Bedienen bei Tisch wurde ihnen zum Beispiel aufgetragen Lieder zu singen, Gedichte vorzutragen oder Luft zuzufächeln. Nach der Hälfte der geplanten Zeit wurden die Rollen gewechselt. Die „Sklaven“ der ersten Runde durften sich nun bedienen lassen.
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Im Rahmen des Musikunterrichts besuchte die 6ic mehrmals die Staatsoper unter den Linden. Beim ersten Besuch wurden wir durch das Haus geführt, durften einen Blick hinter die Kulissen werfen und beim Training der Balletttänzer zusehen. Anschließend tanzten wir unter der Anleitung der Tänzerin Fr. Pope eine Szene aus dem Ballett „Alices Wonderland“ nach. Natürlich haben wir uns das Ballett der Profis, das in der Komischen Oper aufgeführt wurde, auch angesehen. Nachdem alle nun erfahren hatten, dass Tanzen Anstrengung erfordert und Spaß macht, fuhren wir zu einem weiteren Termin in die Staatsoper. Während des zweiten Besuchs studierten wir nach einem professionellen Aufwärmtraining ein modernes Tanzstück mit vielen Stühlen und Platzwechsel nach der Musik „Sechs Tänze“ von Wolfgang Amadeus Mozart ein. Im März ging es noch mal ins Theater zu einer Aufführung von „Romeo und Julia“ im Hans Otto Theater in Potsdam. Bei dieser Inszenierung tanzten viele Kinder und Jugendliche mit. Hinter den Kulissen sprachen wir mit Akteuren von „Romeo und Julia“, die uns unsere Fragen beantworteten.
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Wichtige Termine für Kinder, Eltern und LehrerInnen finden Sie auf unserer internen Schulnetzseite unter http://comenius.dnsalias.org:8180/moodle/.