Gedruckte Phantasiegeschichten

Das Projekt „Gedruckte Phantasiegeschichten“ fand in der Zeit vom 28.9 – 27.11.2009 in der Comenius – Schule in Charlottenburg – Wilmersdorf statt. Es wurde initiiert von der bildenden Künstlerin Annette Polzer und in Zusammenarbeit  mit den Klassen 4 id,  4a und 6 ab der Comenius – Schule und den jeweiligen Klassenlehrerinnen Frau Schwerk, Frau Knupe und Frau Schäfer erfolgreich durchgeführt. Gefördert wurde das Projekt von dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und dem Kulturamt Charlottenburg -Wilmersdorf.

 

Die Kinder erlernten die Technik des Druckens ohne Druckpresse und arbeiteten dabei mit unterschiedlichsten Materialien. Sie erfanden verschiedene Phantasiegeschichten und druckten dazu über 600 mehrfarbige Bilder. Daraus entstanden 51 von den Kindern selbst gebundene Bücher. Die Titel der Geschichten, die jeweils sieben- oder achtmal gedruckt wurden, heißen „Reise nach Tangula“, „Die zwei Neuen“, Der Umzug nach Panaluka, „Die Abenteuer auf der Insel Nula“, „Dickmann macht eine große Reise“, „Die Freunde vom blauen Planeten“ und „Geschichten der Klasse 4a“. Zum Ende des Projektes stellten die Kinder in zwei Lesungen ihre Bücher vor.

 

Vorlesetag am 13.11.2009

Die Initiative des bundesweiten Vorlesetag der Wochenzeitschrift die ZEIT und der Stiftung Lesen hat das Ziel, das Vorlesen und Erzählen in Deutschland zu fördern. Bundesweit wird an diesem Tag in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Kinderheimen und in Einrichtungen der Deutschen Bahn vorgelesen.

WIR WAREN DABEI!!

 

 

 

 

Einschulungsfeier am 5.9.2009

 

Augen auf! beim Schoko - Kauf

Mit Augen auf beim Schokokauf 1000 € gewonnen!

Wir – die Klasse 5ic – haben mit unserem Projekt “Augen auf beim Schokokauf” an dem Wettbewerb “Sei ein Futurist” teilgenommen, dabei wurden gute Ideen für eine bessere Zukunft gesucht. Dieser Wettbewerb wurde von der Drogeriemarkt-Kette dm und der UNESCO veranstaltet. Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization = Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) ist eine große Gruppe von Menschen, die sich weltweit um Bildung kümmern.

Mit dem Projekt wollen wir erreichen, dass der Kakao-Anbau nicht mehr mit Kinderarbeit verbunden ist. Dafür haben wir Interviews durchgeführt und Briefe geschrieben. Die Kinder auf den Kakao-Plantagen arbeiten auch teilweise mit giftigen Pestiziden (Schäd-lingsbekämpfungsmitteln). Nur in Bio- und Fairtrade-Schokolade steckt keine Kinderarbeit.

Am Donnerstag, den 18. Juni 2009 erhielt unsere Klasse einen Anruf, dass wir mit unserer Arbeit 1000 € gewonnen haben.

Gleich am nächsten Tag konnten einige Kinder von uns den symbolischen Scheck bei der dm-Drogerie in der Wilmersdorfer Straße abholen und dabei wieder ein bisschen Informationsarbeit leisten. Als wir dort ankamen, waren wir erst einmal verblüfft, denn uns war ein Publikum und Presse angekündigt worden, doch  beide waren nicht gekommen. Statt unser Projekt vor Publikum zu präsentieren, haben wir daraufhin nichts ahnenden Kunden unsere Arbeit beschrieben und sie über Schokolade aufgeklärt. Nach 30 Minuten Schwerstarbeit kam die Filialleiterin, um uns den symbolischen 1000€-Scheck zu überreichen. Außerdem gab es für jedes Kind und unsere Lehrerin Frau Koch eine bunte Urkunde mit dem eigenen Namen.

Das war ein aufregender Tag, den ich lange nicht vergessen werde.

Clara Grau und S. Koch, Klasse 5ic

 

Die "WirLinge"

Das WirLinge Projekt ist ein Integrationsprojekt, an dem 6 Kinder aus der Klasse 2ib teilnehmen. Das Projekt findet einmal in der Woche statt (insgesamt 12 Wochen) und besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil machen die Kinder Erfahrungen in verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen (Tanz, Musik, Malerei, Schauspielerei, Fotografie). Jede Woche experimentieren wir mit einer der Ausdrucksformen und sammeln Erfahrungen zu Themen wie „alleine-gemeinsam“, „Gefühle/Stimmungen ausdrücken“, oder „Was gefällt mir?“ Durch diese Erfahrungen nehmen die Kinder ihre eigenen Stärken und die Stärken anderer in der Gruppe wahr. Im zweiten Teil werden die gemachten Erfahrungen in ein Theaterstück integriert. Die Beteiligten setzen gezielt Stärken und Vorlieben ein, um das Theaterstück gemeinsam vorzubereiten und aufzuführen. Zum Schluss wird die Aufführung verfilmt und am Computer bearbeitet, um eine DVD als Erinnerungsstück für jedes Kind zu erstellen.

Das Projekt leitet Jule Epp, Psychologin und Mutter eines autistischen Kindes in der Comenius Schule.

Essen wie die Römer (ein Unterrichtsprojekt der 6ic)

Als Abschluss der Unterrichtseinheit „Die Römer“ im Geschichtsunterricht der 6ic, trafen wir uns an einem Abend in der Schule zu einem römischen Essen.

Alle Schüler hatten sich entsprechend verkleidet und nach alten Rezepten römische Gerichte zubereitet.

Es gab viele leckere Köstlichkeiten. Unter anderem folgende:

Mohnkugeln

Kleine (Mohn-)kugeln macht man so: Man vermengt Käse mit Weizengrütze nach demselben Maß; dann formt man so viele (Kugeln), wie man will. Man gibt sie in ein mit Öl/Fett bestrichenes Eisengefäß. Man kocht sie einzeln oder in Paaren und wendet sie wiederholt mit zwei Stäbchen. Man nimmt die gekochten (Kugeln) heraus, bestreicht sie mit Honig und reibt Mohnkörner darauf. So serviert man sie.

Vor dem Essen wurden durch Auslosung Paare zusammengestellt, die in den Rollen als Herr/Herrin und Sklave/Sklavin agieren sollten. Nachdem die Rollen für die erste Spiel– bzw. Essensrunde festgelegt waren, erhielten die Kinder zusätzlich Rollenkarten.

Hier zwei Beispiele:

Du bist ein reicher Patrizier und Mitglied im Senat. Deine Schwiegertochter hat gerade ein Mädchen zur Welt gebracht, welches jedoch sehr schwach ist. Du musst eine Entscheidung darüber fällen, ob es am Leben bleiben soll, oder ob es besser getötet wird. Heute Abend triffst du einen guten Freund. Du möchtest Dich mit ihm beraten.

Du bist eine reiche Patrizierin. Du hast von den Unruhen an der Grenze zu den germanischen Staaten gehört. Im Senat wird darüber diskutiert, ob die Grenze durch einen Wall oder eine Mauer verstärkt werden soll. Dein Mann soll an die Grenze geschickt werden, um dem Senat in Rom Bericht zu erstatten. Du willst Dich beim Essen erkundigen, wie die anderen die Situation einschätzen. Ist das Römische Reich wirklich bedroht?

Die Rollenkarten gaben vor, über welche Themen die Schüler und Schülerinnen während des Essens sprechen sollten. Darüber hinaus bestand ihre Aufgabe darin, „ihren Sklaven“ Arbeitsaufträge zu erteilen. Neben dem Bedienen bei Tisch wurde ihnen zum Beispiel aufgetragen Lieder zu singen, Gedichte vorzutragen oder Luft zuzufächeln.

Nach der Hälfte der geplanten Zeit wurden die Rollen gewechselt. Die „Sklaven“ der ersten Runde durften sich nun bedienen lassen.

 

Tanz ist Klasse !

Im Rahmen des Musikunterrichts besuchte die 6ic mehrmals die Staatsoper unter den Linden.

Beim ersten Besuch wurden wir durch das Haus geführt, durften einen Blick hinter die Kulissen werfen und beim Training der Balletttänzer zusehen.

Anschließend tanzten wir unter der Anleitung der Tänzerin Fr. Pope eine Szene aus dem Ballett „Alices Wonderland“ nach.

Natürlich haben wir uns das Ballett der Profis, das in der Komischen Oper aufgeführt wurde, auch angesehen.

Nachdem alle nun erfahren hatten, dass Tanzen Anstrengung erfordert und Spaß macht, fuhren wir zu einem weiteren Termin in die Staatsoper.

Während des zweiten Besuchs studierten wir nach einem professionellen Aufwärmtraining ein modernes Tanzstück mit vielen Stühlen und Platzwechsel nach der Musik „Sechs Tänze“ von Wolfgang Amadeus Mozart ein.

Im März  ging es noch mal ins Theater zu einer Aufführung von „Romeo und Julia“ im Hans Otto Theater in Potsdam. Bei dieser Inszenierung tanzten viele Kinder und Jugendliche mit.

Hinter den Kulissen sprachen wir mit Akteuren von „Romeo und Julia“, die uns unsere Fragen beantworteten.

 

Es leuchtet!

In einem Unterrichtsprojekt zum Stromkreis hat die 4ie im Kunst- bzw. im Sachunterricht kleine Häuschen gebaut, die anschließend mit Strom versorgt wurden. Auf einer Pressspanplatte haben die Kinder einen schaltbaren Stromkreis installiert. Die kleine beleuchtete Siedlung haben wir in der letzten Woche im verdunkelten Konferenzraum erleuchten lassen. Die Klasse 1ic kam zu Besuch und es wurde ein wenig weihnachtlich kurz vor Ostern!

Kunstprojekt

An einem außergewöhnlichen künstlerischen Projekt, in dem es um primäre Erfahrungen der Sinne im Umgang mit malerischen und zeichnerischen Mitteln und eine vertiefte Konzentration beim gestalterischen Prozess ging, konnten im November 2008 drei Klassen der Comenius - Schule teilnehmen. Mit großem Engagement hatten die beiden Künstlerinnen Annette Polzer und Brigitte Lilli Sperling die Finanzierung des Projekts durch den "Berliner Projektfonds kulturelle Bildung", sowie das Kulturamt Charlottenburg - Wilmersdorf erwirkt und es dann realisiert.

 

Tagesaktualitäten

Wichtige Termine für Kinder, Eltern und LehrerInnen finden Sie auf unserer internen Schulnetzseite unter http://comenius.dnsalias.org:8180/moodle/.

 

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aktualisiert am 6 Januar, 2010